Der Onkologe Andrei Pylev erklärte, dass der Verzehr von rotem Fleisch Krebs verursachen kann. Kaffee und Schokolade können auch pathologische Zustände auslösen, stehen aber nicht in erster Linie in Verbindung mit der Entstehung von Krebserkrankungen. Zu den nachgewiesenen Ernährungsfaktoren gehören der übermäßige Verzehr von rotem Fleisch, verarbeitetem Fleisch und eine Reduzierung des Ballaststoffgehalts in der Ernährung, sagte der Arzt.
Rotes Fleisch, wie zum Beispiel Schweinefleisch, Rindfleisch oder Lammfleisch, enthält Substanzen, die bei der Verdauung krebsauslösende Verbindungen bilden können. Dies kann das Risiko für verschiedene Krebsarten erhöhen, insbesondere Darmkrebs. Es wird empfohlen, den Konsum von rotem Fleisch zu reduzieren und sich stattdessen auf eine ausgewogene Ernährung mit mehr pflanzlichen Lebensmitteln zu konzentrieren, die reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen sind.
Was den Kaffee- und Schokoladenkonsum betrifft, enthalten sie zwar auch bestimmte Inhaltsstoffe, die sich auf den Körper auswirken können, jedoch sind diese in Bezug auf das Krebsrisiko nicht so signifikant wie beim roten Fleisch. Moderater Kaffeekonsum wird in der Regel als unbedenklich angesehen, kann jedoch bei manchen Menschen zu Unruhe und Schlafstörungen führen. Schokolade enthält Antioxidantien, die gesundheitliche Vorteile haben können, sollte jedoch in Maßen genossen werden, da sie auch reich an Kalorien und Fett ist.
Der Arzt betonte auch die Bedeutung einer ballaststoffreichen Ernährung für die Krebsprävention. Ballaststoffe unterstützen die Verdauung, fördern eine gesunde Darmflora und können das Risiko von Darmkrebs reduzieren. Es wird empfohlen, ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte in die tägliche Ernährung einzubeziehen.
Was den Alkoholkonsum betrifft, so wurde ein Zusammenhang zwischen übermäßigem Alkoholkonsum und verschiedenen Krebsarten, einschließlich Mund-, Rachen-, Speiseröhren-, Leber-, Brust- und Darmkrebs, festgestellt. Daher ist es ratsam, den Alkoholkonsum zu reduzieren oder ganz zu vermeiden, um das Krebsrisiko zu verringern.